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Ausgabe 6 vom 15.06.2007

Herausgegeben von der Büchereizentrale Lüneburg
Lüner Weg 20
21337 Lüneburg
Telefon: +49 4131 9501-0
Telefax: +49 4131 9501-24
E-Mail: info@bz-lueneburg.de
Internet: www.bz-lueneburg.de


Inhalt der Ausgabe 6/2007

Nachrichten aus der Büchereizentrale:

» "Julius" an der Startlinie
» Zurück im Team der Büchereizentrale Lüneburg: Antje Bechly
» Änderungen auf www.bibliotheken-niedersachsen.de

Nachrichten aus der Bibliothekswelt:

» Benutzungsordnung für Bibliotheksbesucher
» Neue Tipps zur Kooperation von Schule und Bibliothek
» Ethische Grundsätze der Bibliotheks- und Informationsberufe
» Infopaket zum Thema "Jungs und Lesen"
» Digitale Medien in Öffentlichen Bibliotheken
» DBV-Rechtskommission zum Kopienversand-Urteil des OLG
» Wettbewerb "Der schönste erste Satz"
» Ältere CD-ROMs auf aktuellen Betriebssystemen
» "Lesestart" - Bundesweite Lese-Initiative im Sommer 2008
» Erster Deutscher Weiterbildungstag am 15. Juni 2007



Nachrichten aus der Büchereizentrale:


"Julius" an der Startlinie

Am 06. Juli wird "Julius" beginnen, Jugendliche zwischen 11 - 14 Jahren in ein Sommer-Lese-Fieber zu versetzen. An diesem Tag startet nämlich das von der VGH-Stiftung und Büchereizentrale Lüneburg initiierte niedersachsenweite Leseförderungsprojekt "Julius" (Jugend liest und schreibt). Teilnehmende Bibliotheken sind: Stadtbibliothek Achim, Stadtbibliothek Bad Sachsa, Stadtbibliothek Buxtehude, Stadtbibliothek Cuxhaven, Katholische Öffentliche Bücherei St. Marien - Friesoythe, Stadtbibliothek Garbsen, Stadtbibliothek KÖB Georgsmarienhütte, Stadtbibliothek Goslar, Stadtbücherei Hameln, Jugendbibliothek und Stadtbibliothek List, Stadtbibliothek Hildesheim, Stadtbibliothek Leer, Stadt- und Hochschulbibliothek Lingen, Jugendbücherei der Ratsbücherei Lüneburg, Bücherei im Rathaus Neu Wulmstorf, Stadtbibliothek Nienburg, Stadtbücherei Nordenham, Kreis- und Stadtbibliothek Osterholz-Scharmbeck, Stadtbibliothek Seelze, Bücherei der Samtgemeinde Tostedt, Bücherei für Stadt und Kreis Uelzen, Stadtbibliothek am Holzmarkt Verden, Stadtbücherei Weener, Stadtbibliothek Wolfsburg. Alle Bibliotheken haben zu diesem Zweck tolle Eröffnungspartys geplant. Am 10. Juli ist dann offizieller Ausleihstart für die Julius-Bücher, welche schon in allen Bibliotheken auf den großen Ansturm warten.



Zurück im Team der Büchereizentrale Lüneburg: Antje Bechly

Ab dem 18.06.07 kehrt Diplom-Bibliothekarin und langjährige Mitarbeiterin Antje Bechly aus ihrer Mutterschutz- und Elternzeit wieder zurück in das Team der Büchereizentrale Lüneburg. Sie übernimmt Aufgaben in der bibliothekarischen Beratung und betreut in Zukunft die Bibliotheken der Landkreise Rotenburg und Lüchow-Dannenberg. Telefonisch ist sie vormittags unter folgender Nummer erreichbar: 04131/9501-16.



Änderungen auf www.bibliotheken-niedersachsen.de

Mit einem Mausklick im Internet die nächstgelegenen Öffentlichen Bibliotheken mit allen wichtigen Angaben finden - dies ist für das Land Niedersachsen durch den Webauftritt www.bibliotheken-niedersachsen.de bereits seit 2002 möglich. Mit den rund 600 verzeichneten kommunalen und kirchlich Öffentlichen Bibliotheken im Land Niedersachsen zählt diese Site zu einer der zentralsten in der Bibliothekslandschaft. Sie ist jedoch nur nützlich, wenn die sich dort befindlichen Angaben aktuell sind. Bitte denken Sie also bei Veränderungen der Öffnungszeiten oder einem Umzug daran, die entsprechenden Daten zu ändern. Gerne senden wir Ihnen bei Bedarf das Passwort Ihrer Bibliothek zu.



Nachrichten aus der Bibliothekswelt:


Benutzungsordnung für Bibliotheksbesucher

Bei einer Fortbildungsveranstaltung der Fachstelle Freiburg zum Thema Bibliotheksrecht wies Dr. Harald Müller, Vorsitzender der Rechtskommission des DBVs und Leiter der Bibliothek des Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg, auf eine Rechtslücke in Benutzungsordnungen hin, die wohl bei den meisten Bibliotheken noch vorhanden ist. Die oft verwendete Formulierung "Mit seiner Unterschrift erkennt der Benutzer bzw. Erziehungsberechtigte die Benutzungsordnung an und stimmt der elektronischen Speicherung seiner Daten zur Abwicklung des Ausleihverfahrens und zu statistischen Zwecken zu ..." deckt diejenigen Bibliotheksbenutzer nicht ab, die in der Bibliothek nur Medien nutzen, sich aber dort nicht anmelden. Der folgende Satz sollte deshalb die Benutzungsordnung ergänzen: "Mit Betreten der Bibliothek erkennt der Benutzer die Benutzungsordnung an."



Neue Tipps zur Kooperation von Schule und Bibliothek

Die Broschüre "Wenn Bibliothek Bildungspartner wird - Leseförderung mit dem Spiralcurriculum in Schule und Vorschule" ist jetzt auch auf der Website des Deutschen Bibliotheksverbandes erhältlich. Sie entstand im Auftrag der Expertengruppen Bibliothek und Schule und Kinder- und Jugendbibliothek im Deutschen Bibliotheksverband e.V. (DBV), der seit Jahren die verstärkte Profilierung der deutschen Bibliotheken als Bildungspartner der Schulen fördert.
Zu demselben Thema gibt es aktuell auch eine neue Arbeitshilfe der Arbeitsstelle Bibliothek und Schule mit dem Titel "Und wie fange ich es an? Kooperationsvereinbarungen zur Zusammenarbeit von Bibliothek und Schulen - theoretische und praktische Anregungen", die zum Download auf der Website der Büchereizentrale Schleswig-Holstein bereitsteht.



Ethische Grundsätze der Bibliotheks- und Informationsberufe

Im Rahmen des 3. Leipziger Kongresses für Information und Bibliothek im März 2007 hat Bibliothek & Information Deutschland (BID) die "Ethischen Grundsätze der Bibliotheks- und Informationsberufe" verabschiedet. Die ethischen Richtlinien aus ca. 40 Ländern sind auf dem Webauftritt von BID nachzulesen.



Infopaket zum Thema "Jungs und Lesen"

Im Auftrag des Schulamtes Kassel haben C. Kunsch und A. Schmitt-Roesser ein Infopaket zum Thema Jungen und Lesen erstellt. Neben Artikeln z. B. von Prof. Heidtmann, Prof. Garbe oder Frau Müller-Walde enthält das Paket auch Medienempfehlungen für die Arbeit in Bibliothek und Schule. Weitere Informationen sowie Anforderung per Mail oder telefonisch unter folgender Nummer: 0561/106-1189.



Digitale Medien in Öffentlichen Bibliotheken

Vermutlich haben Sie bereits registriert, dass zunehmend Jugendliche die von ihnen gewünschte Musik aus dem Internet downloaden, anstatt eine CD zu kaufen oder aus der Bibliothek zu entleihen - dies ist nur ein Beispiel für die derzeitigen Veränderungen der Medienkonsumgewohnheiten in unserer Gesellschaft. Nun gibt es ein neues Angebot für Öffentliche Bibliotheken in Deutschland und im deutschsprachigen Raum: die DiViBib. Die "Digitale Virtuelle Bibliothek" kurz DiViBib der gleichnamigen Gesellschaft DiViBib, einem Tochterunternehmen der ekz, ermöglicht es Öffentlichen Bibliotheken, künftig rein digitale Medien, wie E-Books, E-Hörbücher, Musikdateien und E-Videos, an ihre Kunden zu verleihen. Dabei erwirbt die jeweilige Bibliothek Lizenzen für ausgewählte Medien bei DiViBib. Die Medien sind im Bibliotheks-Opac nachgewiesen und können von dem jeweiligen Kunden nach Eingabe seines Benutzernamens und Passwort auf den eigenen PC heruntergeladen werden. Ein Rechteverwaltungssystem (DRM) sorgt dafür, dass die entliehenen "Medien" nach einer festgelegten Frist automatisch unbrauchbar werden. Mehr Informationen finden Sie auf der Website von DiViBib oder bei bibliothek digital (ebenfalls von DiViBib). Außerdem wird die Büchereizentrale Lüneburg im Herbst eine Fortbildung zu diesem Thema anbieten, dessen genauen Termin wir Ihnen noch mitteilen werden.



DBV-Rechtskommission zum Kopienversand-Urteil des OLG München

Das OLG München hat am 10. Mai 2007 in zweiter Instanz die Klage von Börsenverein und Wissenschaftsverlagen gegen Subito e.V. und die UB Augsburg entschieden. Gegenstand des Verfahrens war der Versand von Kopien durch Subito-Bibliotheken. Dabei beschränkte sich die Klage in beiden Instanzen nicht allein auf den Versand digitaler Kopien, sondern es sollte ebenfalls der Versand von Papierkopien per Brief oder Fax untersagt werden. Gegen das Urteil des LG München vom 15. Dezember 2005 hatten beide Parteien Berufung eingelegt. Im OLG-Berufungsurteil wird die erstinstanzliche Entscheidung teilweise geändert, ansonsten aber werden die Berufungen zurückgewiesen. Eine erste Würdigung der DBV-Rechtskommission ist auf der Website des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (DBV) nachzulesen.



Wettbewerb "Der schönste erste Satz"

Die Initiative Deutsche Sprache und die Stiftung Lesen laden in Kooperation u.a. mit dem Deutschen Bibliotheksverband e.V. (DBV) ab Mitte Mai 2007 Menschen aller Altersgruppen dazu ein, sich am Wettbewerb "Der schönste erste Satz" zu beteiligen und den Titel eines deutschsprachigen Buches vorzuschlagen, dessen erster Satz sie besonders bezauberte, beeindruckte oder neugierig machte. Die Teilnehmer müssen ihre Wahl begründen: Welche Erwartungen weckt der erste Satz? Welche Stimmung löst er aus? Und vor allem: Hält die Geschichte, was der erste Satz verspricht? Die von einer prominenten Jury ausgewählten Sieger werden bei einer öffentlichen, von der ARD aufgezeichneten Abschlussveranstaltung vorgestellt und mit wertvollen Preisen ausgezeichnet. Um auch Kindern und Jugendlichen Spaß am Lesen und Schreiben zu vermitteln, ist eine bundesweite Schulkampagne, in dessen Rahmen sich alle Schülerinnen und Schüler der 5. - 12. Klassen am Wettbewerb beteiligen können, zentraler Bestandteil des Projektes. Einsendeschluss ist der 21. September 2007. DBV-Mitglieder erhalten kostenlos Plakate, Flyer und Broschüren.



Ältere CD-ROMs auf aktuellen Betriebssystemen

Ältere CD-ROMs laufen oft nicht ohne Weiteres auf aktuellen Betriebssystemen. Für Windows XP/NT gibt Herr Gerten aus Pulheim in Forum ÖB folgenden Tipp:
"Das CD-ROM-Verzeichnis mit der rechten Maustaste öffnen (über Explorer oder Arbeitsplatz) - die Setup-Datei (meist Setup.exe) mit der rechten Maustaste anklicken und auf Eigenschaften gehen - den Reiter Kompatibilität aufrufen und unter Kompatibilitätsmodus ein Häkchen setzen und Windows 98 auswählen - unten mit OK bestätigen - das war’s! Jetzt kann mit Doppelklick auf die Setup-Datei das Setup-Programm gestartet werden." Ein entsprechender Hinweis wird auch den CD-ROMs im Pulheimer Bestand beigefügt.



"Lesestart": Bundesweite Lese-Initiative im Sommer 2008

Im Sommer 2008 startet bundesweit die nationale Lesekampagne "Lesestart" für Kleinkinder. Die Idee: über zwei Jahre hinweg erhalten ca. 500.000 Kleinkinder und ihre Eltern im Rahmen der kinderärztlichen Vorsorgeuntersuchung U6 ein kostenloses, mehrteiliges Lesestart-Set, um schon früh das Lesen im Familienalltag zu verankern. Zu dem Set gehören ein Ravensburger Bilderbuch, ein Vorlese-Ratgeber für die Eltern, ein Poster und ein kleines Mitmach-Tagebuch, um die Lese- und Sprachentwicklung des Kindes festzuhalten. Mehr Informationen erhalten Sie bei der Projektleiterin Sabine Bonewitz im Referat "Familie & Kindergarten" der Stiftung Lesen.



Erster Deutscher Weiterbildungstag am 15. Juni 2007

In über 100 Städten findet am heutigen Tage der 1. Deutsche Weiterbildungstag statt. Er ist Herzstück der Kampagne "weiter mit Bildung". Dieser Tag lebt von der Vielfalt der Ideen vor Ort. Bundespräsident Köhler hat die Schirmherrschaft für den Deutschen Weiterbildungstag übernommen und fast ein Dutzend Prominente aus Medien, Film und Sport haben Grußbotschaften gesandt. Auf der Website des Weiterbildungstages kann man sich über zahlreiche stattfindende Aktionen informieren - vielleicht bietet sich dem einen oder anderen die Möglichkeit zur spontanen Teilnahme?





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