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BZ NewsletterAusgabe 3 vom 15.03.2007Herausgegeben von der Büchereizentrale LüneburgLüner Weg 20 21337 Lüneburg Telefon: +49 4131 9501-0 Telefax: +49 4131 9501-24 E-Mail: info@bz-lueneburg.de Internet: www.bz-lueneburg.de Inhalt der Ausgabe 3/2007Nachrichten aus der Büchereizentrale:» Zusätzliche Veranstaltungsangebote» Veränderungen in der allegro-OEB-Abteilung » Neue Technik in den Medienpools » Neue Ansprechpartnerin für die Fachbibliothek Nachrichten aus der Bibliothekswelt:» Bibliothekare beim "Kulturfrühstück" des Bundespräsidenten» Wenn Bibliothek Bildungspartner wird - Broschüre des DBVs » Fachinformationsführer "b2i-Guide" jetzt online » Variable Auswertung der DBS » FAQ-Liste zum Thema Jugendschutz » Alternative Fördermöglichkeiten für Bibliotheken » Bayrische Staatsbibliothek kooperiert mit Google » Checkliste und Broschüre zum Thema Weblogs » abc KinderForum - kostenloses Bildungsmagazin » Kostenloser Ratgeber für Bibliotheksmarketing Nachrichten aus der Büchereizentrale:Zusätzliche Veranstaltungsangebote Aufgrund der großen Nachfrage haben wir mit einigen Autoren Zusatzwochen vereinbart: Eva Weiss ist in der Zeit vom 24. bis 28.9. mit ihren Musik-Text-Programmen auf Tour. Für die Klassen 1-5 bietet sie die "Bremer Stadtmusikanten", Janoschs "Josa mit der Zauberfidel" für die Klassen 1-3 oder Lewis Carrolls "Alice im Wunderland" arrangiert für Kinder der Klassen 3-6 an. In der Woche vom 8. bis 12.10. gibt es noch freie Termine mit Antonia Michaelis. Die junge Autorin eignet sich hervorragend für Veranstaltungen mit Kindern von 4 bis 14 Jahren. Für Erwachsene bieten wir im Herbst Lesungen mit dem Weimarer Schauspieler und Rezitator Alexander Finkel an. Anmeldungen erfolgen in der Büchereizentrale über Cornelia Al-Rawaschdeh, Agnes Südkamp-Kriete oder Christiane Dyck.
Veränderungen in der allegro-OEB-Abteilung Alles ist bestens geplant - wie es in unserer allegro-OEB-Abteilung selbstverständlicher Grundsatz ist. Wenn Teamleiterin Tanja Heitsch Mitte März ihren Mutterschutzurlaub antritt, steht Jan Hartmann schon bestens eingearbeitet bereit, ihre Aufgabe vertretungsweise zu übernehmen. Erfahrung in diesem Bereich hat der
langjährige allegro-Fachmann genug und er ist vielen allegro-Anwenderbibliotheken auch persönlich durch Schulungen und Support bekannt. Tanja Heitsch wünschen wir alles Gute bei der "Familienvergrößerung" und freuen uns, dass sie auch während der Elternzeit für die Büchereizentrale Lüneburg und allegro-OEB tätig sein wird.
Neue Technik in den Medienpools Zwei neue Geräte sorgen seit Anfang März für glänzende Medien und strahlende Gesichter der Mitarbeiterinnen (und wohl auch die unserer KundInnen) der Medienpools: eine kleine "Waschmaschine" putzt und poliert CDs, CD-ROMs und DVDs auf Hochglanz, ein kompaktes Reparaturgerät entfernt Kratzer von den Silberscheiben und lässt sie wie neu aussehen und klingen. Wie diese Geräte funktionieren, welche Vorteile sie der Büchereizentrale bringen und welche Auswirkungen das Ergebnis für die Medienpool-Kunden hat, werden wir nach einer gründlichen Erprobungsphase noch ausführlich in "BZ aktuell" berichten. Neue Ansprechpartnerin für die Fachbibliothek Für Ausleihwünsche aus der Fachbibliothek der Büchereizentrale Lüneburg steht Ihnen ab April 2007 Maren Heidelberg als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Frau Heidelberg ist erreichbar per Telefon: 04131/9501-14, per Fax: 04131/9501-24 oder per E-Mail: heidelberg@bz-lueneburg.de. Die Ansprechpartner in den Beratungsstellen Weser-Ems und Südniedersachsen bleiben wie gewohnt.
Nachrichten aus der Bibliothekswelt:Bibliothekare beim "Kulturfrühstück" des Bundespräsidenten Mehrmals im Jahr lädt Bundespräsident Horst Köhler in das Schloss Bellevue zu
einem so genannten "Kulturfrühstück" ein. Beim "Kulturfrühstück" am 16.02.07 waren 13 Bibliotheksexperten in den Amtssitz des Bundespräsidenten eingeladen, um über die Situation der Bibliotheken in Deutschland zu diskutieren. Zu den Gästen gehörten u.a. die Vorsitzende des Dachverbandes Bibliothek & Information Deutschland BID, Frau Barbara Lison (Direktorin der Stadtbibliothek Bremen), die Vorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbandes, Prof. Dr. Claudia Lux (Generaldirektorin
der Zentral- und Landesbibliothek Berlin) sowie DBV-Vorstandsmitglied Dr. Carola Schelle-Wolff (Direktorin der Stadtbibliothek Hannover). Themen waren: die Rolle der Bibliotheken in der Bildung, ihre Rolle bei der Förderung des Lesens und der Informationskompetenz, bibliothekarische Dienstleistungen für die Wissenschaft, Bestanderhaltung, Digitalisierung,
Bibliothekssterben, Strukturfragen, gesetzliche Regelungen und die von Bibliotheksverbänden in dem Strategiepapier "Bibliothek 2007" geforderte Bibliotheksentwicklungsagentur.
Wenn Bibliothek Bildungspartner wird - Broschüre des DBVs
Pünktlich zur Bildungsmesse "didacta" Anfang März erschien die neue Broschüre "Wenn Bibliothek Bildungspartner wird : Leseförderung mit dem Spiralcurriculum in Schule und Vorschule", die von den Expertengruppen des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (DBV) "Bibliothek und Schule" und "Kinder- und Jugendbibliotheken" erarbeitet wurde. Die vorgestellten Best-Practice-Modelle werden nicht nur zur Nachahmung empfohlen, sondern sollen auch neue Standards in der Zusammenarbeit von Bibliotheken und schulischen bzw. vorschulischen Bildungseinrichtungen setzen. Die Broschüre ist über die Schulbibliothekarische Arbeitsstelle der Stadtbücherei Frankfurt am Main erhältlich.
Fachinformationsführer "b2i-Guide" jetzt online Der Fachinformationsführer zu Internetquellen für die Bibliotheks-, Buch- und Informationswissenschaften "b2i-Guide" steht ab sofort online zur Verfügung. Es handelt sich dabei um eine Datenbank zu wissenschaftlich relevanten Internetquellen aus den Bereichen Bibliotheks-, Buch- und
Informationswissenschaft. Er verzeichnet derzeit ca. 800 Internetressourcen, die mit Metadaten versehen und klassifiziert sind. Die Datensätze können durchsucht oder nach Themen angezeigt werden. Der "b2i-Guide" wird als ein Modul des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts "Wissenschaftsportal b2i - Bibliotheks-, Buch- und Informationswissenschaften" aufgebaut. Nach dem Vorbild der "Virtuellen Fachbibliotheken" werden im b2i-Portal Fachinformation und Datenbanken der drei Wissenschaften gebündelt und über eine gemeinsame Oberfläche zugänglich gemacht.
FAQ-Liste zum Thema JugendschutzVariable Auswertung der DBS Nutzen Sie die Kennzahlen der Deutschen Bibliotheksstatistik (DBS) für die Standortbestimmung Ihrer Bibliothek, sowohl im Vergleich mit anderen Einrichtungen als auch im Verlauf der Berichtsjahre. Mit dem neuen Auswertungstool der DBS können Sie selbst auswählen, welche Erhebungsdaten und Berichtsjahre Sie sich anzeigen lassen. Es stehen Ihnen dafür sämtliche DBS-Daten aus
den Bereichen Ausstattung, Bestand, Entleihungen, Ausgaben, Finanzen und Personal zur Verfügung. Die Vergleichsbibliotheken können Sie anhand verschiedener Merkmale wie Typ, Unterhaltsträger, Bundesland etc. auswählen. Die fertige Auswertung können Sie sich direkt im Browser anzeigen lassen. Ein Export der Daten (Excel, CSV) ermöglicht Ihnen die Weiterverarbeitung der Ergebnisse nach Ihren eigenen Bedürfnissen.
Gibt es eine gesetzliche Verpflichtung zur Altersfreigabe bei Büchern? Dürfen
Bibliotheken LAN-Parties für Kinder und Jugendliche veranstalten? Wie ist mit alten Computerspielen zu verfahren, die vom Hersteller nicht mit einer Altersfreigabe gekennzeichnet sind? Diese und andere häufig gestellten Fragen zum Thema Jugendschutz in Bibliotheken haben Studenten des Instituts für Informationswissenschaft der FH Köln unter Leitung des Juristen Prof. Peters in Form einer FAQ-Liste zusammengestellt und die dazugehörigen Antworten erarbeitet. Dafür wurden die aktuellen Gesetzestexte des Jugendschutzgesetzes und des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages sowie entsprechende juristische Kommentare und Artikel aus juristischen und bibliothekarischen Fachzeitschriften zu Rate gezogen. Alternative Fördermöglichkeiten für Bibliotheken Stiftungen, Sponsoring, Projektrahmen, Förderprogramme - in Zeiten knapper Kassen in den öffentlichen Haushalten spielen alternative Fördermöglichkeiten für Bibliotheken eine immer größere Rolle. Doch ist es mitunter recht kompliziert, den richtigen Durchblick im Dschungel der privaten und öffentlichen Förderinstitutionen sowie deren Programme zu bekommen. Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (DBV) bietet nun auf dem Bibliotheksportal einen Überblick zur
Projektfinanzierung im Bibliothekswesen und detaillierte Informationen zu den diversen Förderprogrammen und -institutionen.
Seit Anfang März beteiliegt sich die Bayerische Staatsbibliothek neben weiteren zahlreichen renommierten Bibliotheken an dem Bibliotheksprojekt von Google. Im Rahmen dieser Kooperation wird Google alle Bücher aus dem Bibliotheksbestand digitalisieren, die nicht mehr dem Urheberschutz unterliegen und in die
Google Buchsuche integrieren. Als eine der bedeutendsten internationalen Forschungsbibliotheken in Europa wird die Bayerische
Staatsbibliothek den Anteil deutschsprachiger Werke in der Google Buchsuche durch Hunderttausende von Texten deutlich steigern, von Klassikern wie den Gebrüdern Grimm und Goethe bis hin zu umfangreichen Spezialsammlungen und Raritäten, die bislang nur in den Räumen der Bibliothek eingesehen werden konnten. Sobald die Bücher digitalisiert sind, können Interessierte auf der ganzen Welt diese Werke über die Google Buchsuche und das Internetangebot der Bayerischen Staatsbibliothek finden, durchsuchen und lesen.
Checkliste und Broschüre zum Thema Weblogs Wie man Weblogs nutzt, einsetzt und erstellt, zeigt die "Checkliste Nr. 18" der Kommission für One-Person Librarians des Berufsverbandes Information Bibliothek e.V. (BIB), welche Sie auf der Internetseite der OPL-Kommission herunterladen können.
Als Leitfaden für den Umgang mit neuen Internetdienste versteht sich die Broschüre "Weblogs, Podcast & Co" der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) und der Deutschen Medienakademie. Das Gemeinschaftsprojekt bietet Grundsatzinformationen zum Umgang mit den neuen Diensten für Laien. Die 74-seitige Broschüre steht in zwei Versionen zum kostenlosen Download zur Verfügung. abc KinderForum - kostenloses Bildungsmagazin Die kostenlose, jährlich mit 6 Heften erscheinende Zeitschrift "abc KinderForum" für Kinder im Vor- und Grundschulalter beschäftigt sich auf spielerische Weise mit Themen, die sich an Erziehungs- bzw. Lehrplänen orientieren. Neben ansprechend gemachten Artikeln zu den einzelnen Themen enthalten die Hefte auch Bastelanleitungen, Ausmalbilder und weitere kreative Anregungen. Von Stiftung Lesen wurde das "abc KinderForum" bereits mit dem Gütesiegel "Pädagogisch wertvoll" ausgezeichnet. Bibliotheken sind von den Macherinnen explizit aufgefordert, als Multiplikatoren zu fungieren und können die Zeitschrift lediglich gegen Übernahme einer einmaligen jährlichen Versandkostenpauschale von 20 Euro in der benötigten Stückzahl bestellen.
Kostenloser Ratgeber für Bibliotheksmarketing Mark Buzinkay, selbständiger Informationsmanager, stellt seinen "Ratgeber für Bibliotheksmarketing" zum kostenlosen Download zur Verfügung. Er führt in das Thema ein und beschäftigt sich mit Konzepten, Strategien und Zielgruppen. Leiter von Öffentlichen, Universitäts- und Landesbibliotheken beantworten in dem Ratgeber Fragen zu ihren Managementkonzepten. Weitere Informationen zum Buch sowie die Downloadmöglichkeiten finden Sie hier.
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