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Ausgabe 2 vom 15.02.2007

Herausgegeben von der Büchereizentrale Lüneburg
Lüner Weg 20
21337 Lüneburg
Telefon: +49 4131 9501-0
Telefax: +49 4131 9501-24
E-Mail: info@bz-lueneburg.de
Internet: www.bz-lueneburg.de


Inhalt der Ausgabe 2/2007

Nachrichten aus der Büchereizentrale:

» Noch freie Termine für Autorenlesungen
» Neue Kollegin in Hildesheim
» Beratungsstelle Weser-Ems: neue Räumlichkeiten
» Neue Version der Leselatte

Nachrichten aus der Bibliothekswelt:

» Welttag des Buches
» Ausschreibung Publizistenpreis des DBV 2007
» Ratgeber für Computer- und Konsolenspiele
» BIB sucht neue Kommissionsmitglieder
» Bücherrallye 2007
» Gesetzliche Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements
» Zehn Gründe für die Relevanz von Öffentlichen Bibliotheken
» Empfehlungsliste Gesellschaftsspiele 2006
» Konzentration in der Buchbranche



Nachrichten aus der Büchereizentrale:


Noch freie Termine für Autorenlesungen

Steht Ihre Veranstaltungsplanung für 2007 schon? Andernfalls können wir Ihnen aus unserem Autorenprogramm noch einzelne Restplätze bei einigen Autoren, wie beispielsweise Manfred Schlüter, Doris Gercke u.a. anbieten. Die freien Termine finden Sie auf unserer Website. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Agnes Südkamp-Kriete, Cornelia Al-Rawaschdeh oder Christiane Dyck.



Neue Kollegin in Hildesheim

Bereits seit Anfang Februar hat das Team der Beratungsstelle Südniedersachsen Verstärkung erhalten. Diplom-Bibliothekarin Meike Buthmann vertritt ab Ende März Alexandra Topp während ihrer Mutterschutz- und Elternzeit. Nach einer Ausbildung  zur Bibliotheksassistentin hat Meike Buthmann ihr Studium in Potsdam erfolgreich als Diplom-Bibliothekarin abgeschlossen.



Beratungsstelle Weser-Ems: neue Räumlichkeiten

Die Beratungsstelle Weser-Ems hat Ende Januar die Räumlichkeiten gewechselt. Sie befindet sich jetzt in der Esenser Straße 26 in 26603 Aurich. Die dort tätigen Kolleginnen erreichen Sie von nun an unter folgender Telefonnummer: 04941/97379-30. Die neue Fax-Nummer lautet 04941/97379-31. Per Mail ist die Beratungsstelle unter der Adresse bst-weser-ems@bz-lueneburg.de erreichbar. Sollten in den nächsten Wochen dennoch unvorhergesehene Störungen bei der elektronischen Kommunikation auftreten, bitte wir Sie um Verständnis. Bei Fragen können Sie sich jederzeit an die Büchereizentrale in Lüneburg wenden.



Neue Version der Leselatte

Wie bereits berichtet, wurde die Leselatte, die über Fördermöglichkeiten der Lesekompetenz von Kindern je Körpergröße informiert, im Rahmen eines Projektes zur Lesefrühförderung von der Stadtbibliothek Brilon entwickelt. Mittlerweile hängt diese Leselatte in vielen Bibliotheken. Um sie jedoch noch weiter zu verbreiten, z.B. in Kinderarztpraxen, Kitas und Grundschulen, gibt es zur Original-Leselatte eine günstigere Alternative. Diese unterscheidet sich nur in der Dicke (0,2 mm statt 2 mm) vom Original. Die Büchereizentrale Lüneburg erwägt, die dünne Leselatte als Sammelbestellung zu erwerben, um Sie Ihnen zum reduzierten Preis von 3,90 Euro pro Leselatte anbieten zu können. Bitte melden Sie sich bei Interesse bis zum 01. März 2007 mit einer verbindlichen Mengenangabe in der Büchereizentrale Lüneburg. Gerne können Sie bei uns auch weiterhin die Original-Leselatte zum reduzierten Preis von 11,50 Euro inkl. Mehrwertsteuer und zzgl. der Versandkosten erwerben.



Nachrichten aus der Bibliothekswelt:


Welttag des Buches

Am 23. April ist es wieder so weit: deutschlandweit wird am Welttag des Buches ein großes Lesefest gefeiert. Auf Lesungen, Bücherparties, bei literarischen Schnitzeljagden oder Märchenstunden teilen leidenschaftliche Leser ihre Begeisterung für Bücher. Machen Sie mit und überraschen Sie Ihre jungen Bibliotheksnutzer mit einem Buchgeschenk. Denn auch in diesem Jahr gibt es einen neuen Band von "Ich schenk dir eine Geschichte", der zahlreiche Geschichten renommierter Autoren, die eigens für diesen Anlass verfasst wurden, beinhaltet. Bibliotheken können diesen Titel in Paketen mit jeweils 20 Exemplaren, Schulmaterial und einem Aktionsplakat zum Selbstkostenpreis von 27,90 Euro pro Paket erhalten. Zudem gibt es zahlreiche Werbematerialien, die Sie kostengünstig beziehen können. Weitere Informationen finden Sie auf der eigens eingerichteten Website.



Ausschreibung Publizistenpreis des DBV 2007

Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (DBV) schreibt in diesem Jahr zum 20. Mal seinen Publizistenpreis ("Helmut-Sontag-Preis") aus. Ausgezeichnet werden Journalistinnen und Journalisten aller Medien, die in fundiert recherchierten und anregenden Beiträgen der Öffentlichkeit ein zeitgemäßes Bild von Bibliotheken, ihren aktuellen Aufgaben und Entwicklungen vermitteln. Der mit 2.500 Euro dotierte Preis geht auf die Initiative des ehemaligen DBV-Vorsitzenden Helmut Sontag zurück und wird jährlich verliehen. Vorschläge für geeignete Kandidaten können von Bibliothekaren, Lesern und Publizisten bis zum 30.04.2007 beim DBV eingereicht werden; die Verleihung des Preises findet im September 2007 statt.



Ratgeber für Computer- und Konsolenspiele

Viele Kinder und Jugendliche verbringen einen großen Teil ihrer Freizeit begeistert mit Spielen vor dem Bildschirm. Eltern und Pädagogen können diese Faszination nicht immer nachvollziehen und sind verunsichert. Sie wissen nicht, ob die virtuelle Welt Kindern in ihrer Entwicklung schadet oder sie fördert. Ein Anhaltspunkt bei der Diskussion darüber, ob ein Kind ein Spiel spielen darf, sind die gesetzlichen Altersfreigaben, die von der zuständigen Selbstkontrolle USK gemeinsam mit den Jugendministerien der Länder erteilt werden. Sie geben jedoch keinen Hinweis darauf, wie ein Spiel pädagogisch zu bewerten ist. Der Online-Ratgeber "Spieleratgeber-NRW", der von "ComputerProjekt Köln e. V. - Verein für Medien, Bildung und Kultur" entwickelt wurde, hilft hier weiter. Er liefert Eltern und Pädagogen Informationen über die pädagogische Eignung sowie Anregungen für Diskussionen in der Schule und zu Hause. Foren und Chats bieten zudem die Möglichkeit, Fragen an Experten zu stellen.



BIB sucht neue Kommissionsmitglieder

Der Berufsverband Information und Bibliothek e.V. (BIB) sucht für folgende, im Rahmen seiner Neuausrichtung neu gegründete Kommissionen Mitglieder:

- Kommission für Verbandsmarketing und -kommunikation
- Kommission für Bibliothekspolitik
- Kommission für Ausbildung und Berufsbilder
- Kommission für Fortbildung

Interessenten melden sich bitte bis zum 1. März 2007 mit einer kurzen persönlichen Vorstellung bei der BIB-Vorsitzenden Susanne Riedel, die auch für weitere Informationen zur Verfügung steht.



Bücherrallye 2007

Eine Bücherrallye ist ein Rätsel, das mit Hilfe der Bücher im Sachbuchbestand gelöst werden kann und damit ganz nebenbei zur Beschäftigung mit Büchern und zum Lesen anregen soll. Unter dem Titel "Viel Meer entdecken" hat die Leiterin der Stadtbücherei Höchstadt/Aisch ganz aktuell eine Rallye für Kinder ab 10 Jahren konzipiert, die sich thematisch mit dem Gebiet Meer und seinen Bewohnern beschäftigt. Das Rätsel sowie die Rallyes der vergangenen Jahre können Sie auf dem Webauftritt der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen Bayerns downloaden.



Gesetzliche Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements

Der Deutsche Kulturrat e.V., der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, begrüßt, dass das Bundesministerium der Finanzen das bürgerschaftliche Engagement mit dem nunmehr vorliegenden "Referentenentwurf für ein Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements" stärken und unterstützen will. Noch am 19. Januar 2006 hatte das Bundesfinanzministerium per Rundschreiben mitgeteilt, dass ab dem 1. Januar 2007 Mitgliedsbeiträge zu Kulturfördervereinen steuerlich nicht absetzbar sind, wenn eine geldwerte Gegenleistung, z.B. ermäßigte Jahresgebühr, gewährt wird. Gegen das Rundschreiben wurde protestiert, woraufhin es im Dezember 2006 bis auf weiteres ausgesetzt wurde. Die Stellungnahme des Deutschen Kulturrates zum aktuellen Referentenentwurf für ein Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements finden Sie auf dem Webauftritt des Vereins.



Zehn Gründe für die Relevanz von Öffentlichen Bibliotheken

"Zehn Gründe, warum Du eine Öffentliche Bibliothek brauchst - selbst, wenn Du nie einen Fuß hineingesetzt hast", nennt Margaret Jakubcin von der Jackson County Library. Hier eine freie Kurzübersetzung des englischen Textes:
  1. Bibliotheken sind gut für die Wirtschaft. Für jeden Dollar, der in die Bibliothek investiert wird, verdienen Unternehmen vor Ort 4 Dollar.
  2. Bibliotheken sind ein Grundpfeiler der Demokratie.
  3. Bibliotheken helfen Kindern bei der Entwicklung der Lesefähigkeit.
  4. Bibliotheken fördern Schulen und Studenten.
  5. Bibliotheken sind Vorreiter bei der Informationstechnologie und bieten allen Zugang zum Internet.
  6. Bibliotheken sammeln, schützen und verbreiten Medien, die ein tieferes Verständnis der Welt ermöglichen.
  7. Bibliotheken sind ein Schnäppchen. Pro Einwohner kosten sie weniger als zwei gebundene Bücher, einige Monate eines Zeitschriftenabonnements oder ein privater Internetanschluss.
  8. Bibliotheken sind ein Ort der Gemeinschaft, des persönlichen Austauschs von Ideen, der Kultur und Unterhaltung. Sie ermöglichen zwischenmenschliche Kontakte in einer zunehmend virtuellen Welt.
  9. Eine attraktive Bibliothek ist identitätsstiftend für die Gemeinde und weckt bei den Einwohnern Besitzerstolz.
  10. Bibliotheken sind das Herz und die Seele einer Gemeinde und repräsentieren den Stellenwert von Medienkompetenz, Ausbildung, Kultur und Freiheit bei den Einwohnern.


Empfehlungsliste Gesellschaftsspiele 2006

Was sich in der Spiele-Saison 2005/2006 getan hat, wohin die Trends gehen und welche Spiele empfehlenswert sind, das erfahren Sie in der aktuellen Empfehlungsliste Gesellschaftsspiele 2006 der bayerischen Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen. Diese Marktsichtung beinhaltet 30 Titel und stellt mit ihrem breiten Spektrum eine Auswahl für die laufende Bestandsergänzung vor.



Konzentration in der Buchbranche

Aus Anlass der geplanten Übernahme von Buch & Kunst durch Thalia legt Uwe Wittstock in einem Artikel in "Die Welt" anhand einiger Zahlen dar, wie stark der Konzentrationsprozess in der Branche schon fortgeschritten ist und welche Auswirkungen auf den unabhängigen Buchhandel und auf Verlagsprogramme zu befürchten sind.





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