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BZ NewsletterAusgabe 4 vom 15.04.2009Herausgegeben von der Büchereizentrale NiedersachsenLüner Weg 20 21337 Lüneburg Telefon: +49 4131 9501-0 Telefax: +49 4131 9501-24 E-Mail: info@bz-niedersachsen.de Internet: www.bz-niedersachsen.de Inhalt der Ausgabe 4/2009 Nachrichten aus der Büchereizentrale:» Franziska Sievert: neue Kollegin in der Büchereizentrale» Neu im CD-Pool: Hörbücher im DAISY-Format » Neue Bilderbuchkinos » Neu in der Fachbibliothek: "Bibliotheksflirt" Nachrichten aus der Bibliothekswelt:» Dozenten/innen für Lehrtätigkeit in FaMI-Nachqualifizierungslehrgang gesucht» Veröffentlichte Vorträge aus den Kooperationsseminaren der ekz
» dbv-Stellungnahme zur „Deutschlandkarte Stadtbüchereien“ im Zeit-Magazin » Bundesverband Leseförderung gegründet » Nominierungen zum Deutschen Jugendliteraturpreis 2009 » Neue Bestsellerlisten für Kinder- und Jugendbücher » Neues Buch "Streitfall Computerspiele" » Libreka! eröffnet den deutschen E-Book-Markt Nachrichten aus der Büchereizentrale:Franziska Sievert: neue Kollegin in der Büchereizentrale Unsere
neue Kollegin Franziska Sievert vertritt im Team der
Veranstaltungsarbeit Janina Hempel, die demnächst ihre Mutterschutz-
und Elternzeit antritt. Franziska Sievert ist nicht nur gelernte
Buchhändlerin, sondern hat an der Hochschule für Angewandte
Wissenschaften in Hamburg auch ihren Abschluss als
Diplom-Bibliothekarin erworben. Frau Sievert wird Autorenlesungen
organisieren, unseren monatlich erscheinenden Newsletter erstellen und
zusammen mit Cornelia Schröter demnächst auch den Julius-Club betreuen.
Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer 04131/9501-45 oder per Mail sievert@bz-niedersachsen.de. Die Bibliotheken in den Landkreisen Soltau-Fallingbostel und Lüneburg werden in dieser Zeit von Antje Bechly (04131/9501-16) betreut. Den Bibliotheken im Landkreis Verden wird Cornelia Schröter (04131/9501-15) beratend zur Seite stehen.
Neu im CD-Pool: Hörbücher im DAISY-Format Seit kurzem hat der CD-Pool der Büchereizentrale auch Hörbücher im DAISY-Format für lesebehinderte und leseschwache Menschen im Bestand. DAISY ist die Abkürzung für „Digital Accessible Information System“, ein internationaler Standard für Hörbücher, der von Blindenbüchereien entwickelt wurde. Bis 2005 gab es diese Hörbücher, die gegenüber gängigen Hörbuchproduktionen größere Navigationsmöglichkeiten sowie Zusatzinformationen bieten, ausschließlich in Blindenbüchereien. Seit Herbst 2008 hat der Argon-Verlag eine eigene DAISY-Edition herausgebracht, die im Buchhandel für alle erhältlich ist. Hörbücher im DAISY-Standard bestehen meist aus nur einer CD-ROM und bieten u. a. die Möglichkeit, wie in einem gedruckten Buch zu blättern, nach einer Unterbrechung den Wiedereinstieg sofort wiederzufinden oder auch die Sprechgeschwindigkeit ohne Veränderung der Sprechstimme einzustellen. Abspielbar sind die CD-ROMs auf speziellen Abspielgeräten, auf dem PC (mit Hilfe einer kostenlosen Software) oder auf dem MP3-Player. Ausführliche Informationen zum DAISY-Standard finden Sie u. a. auf der Homepage der Schweizerischen Bibliothek für Blinde und Sehbehinderte. Wenn Sie Interesse an der Ausleihe von DAISY-Hörbüchern aus unserem CD-Pool haben, wenden Sie sich gerne an Kerstin Emme (Tel.: 04131/9501-21). Neue Bilderbuchkinos Folgende neue Bilderbuchkinos sind ab sofort in der Büchereizentrale und den Beratungsstellen Weser-Ems und Südniedersachsen entleihbar:
Neu in der Fachbibliothek: "Bibliotheksflirt"
Sind es wirklich bloß die Bestände und Informationsdienstleistungen, von denen Menschen sich in die Bibliotheken ziehen lassen? Liegt in Bibliotheken nicht deutlich mehr in der Luft als eine Aura der "Gelehrsamkeit" und das berühmte "Psst"? Für das Buch "Bibliotheksflirt - Bibliothek als öffentlicher Raum" hat der Autor Jonas Fransa ausführliche Gespräche mit Nutzern und Gestaltern von Bibliotheken geführt und dokumentiert. Dabei entstand ein Mosaik menschlicher Motivationen zum Bibliotheksbesuch. Das Buch gibt wichtige Impulse für ein grundlegend anderes Verhältnis des Bibliothekars zur Bibliothek als Ort und für eine Wahrnehmung des Bibliotheksbenutzers als "Bibliotheksgast". "Bibliotheksflirt" kann ab sofort aus unserer Fachbibliothek entliehen werden. Gewinnen Sie in unserem Online-Katalog auch einen Einblick in alle anderen Neuerscheinungen der letzten Monate. Nachrichten aus der Bibliothekswelt:Dozentinnen und Dozenten für Lehrtätigkeit in FaMI-Nachqualifizierungslehrgang gesucht Das Zentrum für Aus- und
Fortbildung an der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek –
Niedersächsische Landesbibliothek sucht Personen, die an einer
Lehrtätigkeit im Rahmen der Nachqualifizierungsmaßnahme von
Bücherei-/Bibliotheksangestellten ohne fachbezogenen Berufsabschluss zu
Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste interessiert sind.
Die komplette Stellenausschreibung sehen Sie hier. Nähere Informationen über die Nachqualifizierungsmaßnahme entnehmen Sie der Anlage. Informationen über die zu vermittelnden Inhalte enthält der beigefügte Stoffplan.
Veröffentlichte Vorträge aus den Kooperationsseminaren der ekz „Medienzukunft, Zukunftsmedien: von Gutenberg zum Web 2.0“ war der Titel eines
Kooperationsseminars der ekz mit der Sektion 1 des dbv im März 2009. Folgende Vorträge finden Sie als Download auf der Homepage der ekz:
Hat das Buch noch eine Zukunft? ; Digital Services of Danish Libraries
in the 21st Century ; Web 2.0 in Großstadtbibliotheken: Chancen, Ziele,
Perspektiven. Auch die Vorträge des im Februar 2009 statt gefundenen ekz-BIB-Kooperationsseminar “Bibliotheken gestalten Partnerschaften: Grundlagen, Ziele, Perspektiven” wurden auf der Homepage der ekz veröffentlicht. dbv-Stellungnahme zur „Deutschlandkarte Stadtbüchereien“ im Zeit-Magazin Das Zeit-Magazin hat in seiner Ausgabe vom 26.02.09 eine „Deutschlandkarte Stadtbüchereien“ veröffentlicht. Darin werden jeweils die 25 Stadtbibliotheken mit den meisten und den wenigsten Entleihungen je Einwohner gezeigt. In einer Stellungnahme vom 18.03.09 weist der Deutsche Bibliotheksverband e. V. darauf hin, dass mit dem Vergleich von Ausleihzahlen allein die Leistungsfähigkeit einer Bibliothek nicht zu belegen ist. Außerdem macht der dbv an Beispielen deutlich, wie sehr die Nutzung der Bibliotheken von ihrer finanziellen Ausstattung, insbesondere dem Erwerbungsetat, abhängig ist. Bundesverband Leseförderung gegründet Am
14. März hat sich während der Leipziger Buchmesse der Bundesverband
Leseförderung e.V. gegründet. Er will die professionelle Leseförderung
im deutschsprachigen Raum unterstützen und weiterentwickeln. Neben
einer Plattform für den Meinungs- und Erfahrungsaustausch aller, die
sich in der Vermittlung von Lese-, Schreib-, Literatur- und
Medienkompetenz engagieren, möchte der Verband seinen Mitgliedern
qualifizierte Aus- und Fortbildungen anbieten und ein Berufsbild für
Lese- und Literaturpädagogen entwickeln. Zudem möchte er in
überregionaler Vernetzung den Dialog mit anderen Institutionen,
Pädagogen und Wissenschaftlern suchen, um Qualitätskriterien für die
Leseförderung zu erarbeiten und zu etablieren. Lesen Sie mehr auf dem
Internetauftritt www.bundesverband-lesefoerderung.de. Neue Bestsellerlisten für Kinder- und Jugendbücher Nominierungen zum Deutschen Jugendliteraturpreis 2009 Auf der Leipziger Buchmesse
wurden die diesjährigen Nominierungen für den Deutschen
Jugendliteraturpreis bekannt gegeben. Die Kritikerjury hat in den
Kategorien Bilder-, Kinder-, Jugend- und Sachbuch je sechs Titel
nominiert. Die Jugendjury hat weitere sechs Titel nominiert. Alle Nominierungen werden auf der Website des Jugendliteraturpreises vorgestellt. Die Preisverleihung findet dann im Herbst auf der Frankfurter Buchmesse statt.
Auch in diesem Jahr gehen die nominierten und
preisgekrönten Kinderbücher des Deutschen Jugendliteraturpreises wieder auf Tournee durch zahlreiche Bibliotheken in ganz
Deutschland. Bei einem Literaturquiz treten SchülerInnen der fünften
und sechsten Klasse in Teams aus den umliegenden Schulen in den
regionalen Bibliotheken an. Zur Vorbereitung wird eine Auswahl der nominierten
Kinderbücher im Unterricht gelesen und diskutiert. Schulen und
Bibliotheken können sich auf der Website "Wer liest, gewinnt!"
über die Tournee und die Möglichkeit der Teilnahme informieren.
In Zusammenarbeit mit Media Control GfK International und der Zeitschrift "Focus" gibt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels eine neue Bestsellerliste mit Kinderbüchern heraus. Dafür wird die bestehende Kinder- und Jugendbuch-Bestsellerliste aufgeteilt in Kinderbücher (bis elf Jahre) und Jugendbücher (ab 12 Jahre). Die neuen Bestsellerlisten werden abwechselnd einmal im Monat auf der Website boersenblatt.net publiziert. Sind Computerspiele
"Kulturgüter" oder handelt es sich hierbei um "Schund"? Sollten
Computerspiele strenger kontrolliert werden oder reichen die
bestehenden Jugendschutzbestimmungen aus? Sollten qualitativ
hochwertige Computerspiele von der öffentlichen Hand gefördert werden
oder soll es der Markt richten? Diese Fragen behandelt das vom
Deutschen Kulturrat herausgegebene Buch "Streitfall Computerspiele". Es
kann als PDF-Dokument von der Website des Deutschen Kulturrats heruntergeladen oder über den Buchhandel bestellt werden.
Libreka! eröffnet den deutschen E-Book-Markt Die deutsche
Buchbranche startete pünktlich zur diesjährigen
Leipziger Buchmesse auf ihrer Online-Plattform www.libreka.de den e-book-Verkauf. Ziel ist es, in drei bis fünf
Jahren alle lieferbaren deutschsprachigen Bücher anzubieten. Die
Dateien werden als „Mobile Pdfs“ bereitgestellt, die auf alle gängigen
E-Book-Readern heruntergeladen werden können. Die Verlage können
entscheiden, wieviele Seiten kostenlos am Bildschirm gelesen werden
dürfen. In der Regel soll dieser Anteil bei 20 Prozent liegen. Die
Preise sollen etwas günstiger sein als bei Printausgaben. Der
Buchhandel setzt sich auch hier für eine Buchpreisbindung ein.
Nach einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa beabsichtigen mehr als 2 Millionen Deutsche, sich im Jahr 2009 E-Books zu kaufen. Hier sind es gerade junge Menschen zwischen 14 und 29 Jahren, die den Kauf eines elektronischen Buches erwägen. Noch steht der digitale Buchmarkt jedoch am Anfang seiner Entwicklung und die Popularität des E-Books wird abhängig von der Verbreitung der neu auf den Markt gekommenen elektronischen Lesegeräte, den E-Book-Readern,sein. An- und Abmeldung des Newsletters Wenn Sie sich mit einer anderen Mailadresse für den Newsletter
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