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BZ NewsletterAusgabe 1 vom 15.01.2009Herausgegeben von der Büchereizentrale NiedersachsenLüner Weg 20 21337 Lüneburg Telefon: +49 4131 9501-0 Telefax: +49 4131 9501-24 E-Mail: info@bz-niedersachsen.de Internet: www.bz-niedersachsen.de Inhalt der Ausgabe 1/2009 Nachrichten aus der Büchereizentrale:» Termine verlegt: Autorenangebote für die Kampagne „Deutschland liest – Treffpunkt Bibliothek“» Ingo Siegner 2009 erneut auf Lesereise » Jetzt online: Katalog der Medienpools der Büchereizentrale » Versand der Themenpakete Nachrichten aus der Bibliothekswelt:» Sonntagsöffnung Öffentlicher Bibliotheken
» SFB-Anwendertreffen in Bremen » Rechtliche Aspekte von Internet-Dienstleistungen durch Bibliotheken » Neue Lesestudie: "Lesen in Deutschland 2008" » Katalogisierung von E-Books » Neues Portal für das Medium Film » Neue Ziele: Fahrbibliotheken anderswo Nachrichten aus der Büchereizentrale:Termine verlegt: Autorenangebote für die Kampagne „Deutschland liest – Treffpunkt Bibliothek“ Das komplette, aktualisierte Autorenangebot 2009
mit Detailinformationen zum Programmangebot ist jetzt online abrufbar. In unserem letzten Newsletter haben wir Sie informiert, dass die bundesweite Bibliothekskampagne „Deutschland liest –
Treffpunkt Bibliothek“ auch in 2009 weitergeführt werden soll. Die Aktionswoche wurde neu auf den 6. - 13. November platziert. Das
verstärkte Autorenangebot der Büchereizentrale für diese Veranstaltungswoche ist in der Druckausgabe unseres Autorenprogramms
noch auf die letzte Oktoberwoche terminiert. Nach Rücksprache mit den beteiligten Autoren konnten wir nun glücklicherweise die meisten
Lesereisen auf den 9. – 13. November verlegen. Im Rahmen von
„Deutschland liest...“ können Sie folgende Autoren für Lesungen
buchen:
Ingo Siegner 2009 erneut auf Lesereise Zusätzlich zu unserem regulären Autorenprogramm ist es uns erfreulicherweise wieder gelungen den beliebten Kinderbuchautor Ingo Siegner
für zwei Lesetage zu verpflichten. Vom 9. – 10. Juni 2009 wird er
abwechslungsreiche, kindgerechte Mitmachlesungen zu „Der kleine Drache
Kokosnuss“ anbieten. Honorar: 200 Euro zzgl. MwSt. Anmeldungen bei Agnes Südkamp-Kriete (04131/9501-25)
Jetzt online: Katalog der Medienpools der Büchereizentrale Ab
sofort können sich alle Kunden und Interessierten einen Einblick in den Bestand der Medienpools verschaffen. Im neuen Online-Katalog sind die
jeweiligen Neuerwerbungen der letzten Monate zu finden, recherchierbar nach Titel, Verfasser, Stichwort oder Interessenkreis. Zusätzlich kann
auch nach den verschiedenen Medienarten wie Musik-CD oder DVD oder Medien speziell für Kinder gesucht werden. Unseren Katalog finden Sie
auf unsere Homepage in der Rubrik Medienpools.
Versand der Themenpakete Unsere Themenpakete können von den Öffentlichen Bibliotheken in Niedersachsen kostenlos für drei Monate entliehen werden. Die Bibliotheken müssen lediglich die Transportgebühren des Themenpakets in die nächste Bibliothek tragen. Dafür erhalten sie von uns die Adressdaten der nächsten Bibliothek gesondert zugeschickt. Wir bitten alle, die unser Angebot nutzen, nochmals ausdrücklich, für die vereinbarte Weiterleitung des Themenpakets zu sorgen und es nicht nach Lüneburg zurück zu schicken. Für uns entsteht dadurch ein unnötiger Zeit- und Kostenaufwand und wir werden Ihnen den zusätzlichen Postweg von nun an in Rechnung stellen müssen. Falls es bei diesem Vorgang noch Unklarheiten gibt, wenden Sie sich an Maren Ernst (04131/9501-14) oder Renate Backschat (04131/9501-32), die Ihnen gerne alle nötigen Informationen zu Versand und Organisation der Themenpakete geben. Nachrichten aus der Bibliothekswelt:Sonntagsöffnung Öffentlicher Bibliotheken Die
Kulturbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Petra Bahr, und der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates,
Olaf Zimmermann, haben sich in einer gemeinsamen Presseerklärung
für die kreative Ausgestaltung einer neuen "Sonntagskultur" ausgesprochen. Neben der Forderung, dass die Läden am Sonntag
geschlossen sein sollten, gelte es, in Kirchen und Kultureinrichtungen besondere Angebote für Familien und Singles zu gestalten.
Kultureinrichtungen sollten am Sonntag kostenlos sein und Kirchen geöffnet haben. Auch gehöre es dazu, dass Öffentliche Bibliotheken, die
bislang sonntags nicht mit ihrem Personal öffnen dürfen, die Gelegenheit erhalten, sonntags zu öffnen. Damit ist erneut die
Diskussion um eine Sonntagsöffnung von Bibliotheken entbrannt. In der Mailingliste Forum-ÖB gab es einige Pro- und Contra-Beiträge, der Berufsverband Information Bibliothek e. V. (BIB) hat kürzlich ein Positionspapier zur Sonntagsöffnung herausgebracht und auch die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift Bibliothek und Information (BuB) widmet sich ausführlich dem Thema. SFB-Anwendertreffen in Bremen Die
Systematik für Bibliotheken
(SfB) hat in den vergangenen Jahren einige Änderungen erfahren und wird
sich zukünftig auch als SFB-Online im Internet präsentieren. Deshalb
veranstaltet die SfB-Kooperation am 9. März in der Stadtbibliothek
Bremen ein Anwendertreffen, auf dem über die Entwicklungen der SfB
berichtet wird
und die SfB-Onlineversion getestet werden kann. Außerdem gibt es
natürlich die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch. Anmeldungen nimmt
Annette Bresser, SfB Koordinatorin aus der Stadtbibliothek Hannover,
bis
zum 28. Februar 2009 per Fax: 0511/16845076 oder per Mail 42.13.2@Hannover-Stadt.de entgegen.
Rechtliche Aspekte von Internet-Dienstleistungen durch Bibliotheken
Der Deutsche
Bibliotheksverband (dbv) hat eine Stellungnahme zur noch unsicheren Rechtslage hinsichtlich der Fragen der Verantwortlichkeit für
Internetdienste und der Verpflichtung von Bibliotheken zur Vorratsdatenspeicherung entsprechend des § 113a des
Telekommunikationsgesetzes herausgegeben.Die Stellungnahme dient allerdings nur der "Orientierung im Dschungel der
Rechtsunsicherheiten", so der dbv. Gutachten für diese Fälle konnten bisher noch nicht erstellt werden. Dierechtlichen Verpflichtungen der
Bibliotheken sind zudem nicht einheitlich, da auch die Technik und Organisation der Internetnutzung in den Bibliotheken vielfältig sind.
Im Einzelfall rät die dbv-Rechtskommission unbedingt zur Kooperaton mit dem Justiziariat der eigenen Einrichtung oder deren Träger. Die
dennoch aufschlussreiche Stellungnahme zur Rechtslage in diesen Fragen lesen Sie auf der Website des dbv.
Neue Lesestudie: "Lesen in Deutschland 2008" In Deutschland liest jeder
Vierte niemals ein Buch. Das belegt die aktuelle Studie "Lesen in
Deutschland 2008", der Stiftung Lesen, gefördert vom Bundesministerium
für Bildung und Forschung (BMBF). Es ist die größte Untersuchung des
Leseverhaltens in Deutschland seit dem Jahr 2000. Über 2.500
Jugendliche und Erwachsene wurden repräsentativ befragt. Einen
besonderen Fokus legte die Studie auf Menschen mit
Migrationshintergrund und kam zu dem Ergebnis, dass sie mindestens
ebenso häufig zum Buch greifen, wie der Bevölkerungsdurchschnitt. Eine
Dokumentation der Ergebnisse finden Sie auf der Website der Stiftung Lesen.
Interessant ist auch die Aufteilung der Ergebnisse in 6
Lesetypen. Da haben wir die „Leseabstinenten“ (25 %) – für sie
ist Lesen mühevoll. 24 % haben als „Lesefreunde“ eine hohe emotionale
Wertschätzung des Lese-Erlebnisses. 20 % sind „informationsaffine“
Leser. 12 % zählen zu den sowohl Computern als auch einem „schön
gestalteten Buch“ gegenüber aufgeschlossenen „Vielmediennutzern“. 11 %
ziehen als „elektronikaffine Mediennutzern“, Computer gegenüber Büchern
vor und 8 Prozent sind „Medienabstinente". Sie halten alle Medien für
„Ballast“.
Anlässlich der Veröffentlichung der Lesestudie gaben die Sprecherin der Arbeitsgruppe Kultur und Medien der SPD-Bundestagsfraktion Monika Griefahn und der zuständige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion Siegmund Ehrmann eine Erklärung ab, die Sie hier nachlesen können. Die Arbeitsgruppe plädiert für den Abbau von Lesebarrieren. Jeder Bürger müsse einfachen Zugang zu Büchern haben. Bibliotheken seien eine öffentliche Pflichtaufgabe und dies solle in Bibliotheksgesetzen verankert werden. Die Bibliotheken weiterhin als kulturelle Treffpunkte zu stärken, sei eine wichtige bildungs- und kulturpolitische Aufgabe der Zukunft und ein Schlüsselfeld der kulturellen Bildung. Katalogisierung von E-Books Die Arbeitsgemeinschaft der Verbundsysteme hat zum 1. Oktober 2008 für ihre Mitglieder Festlegungen
zur Erfassung von E-Books und Digitalisaten beschlossen, die sich auf begrenzt erscheinende elektronische Ressourcen beziehen. Dazu gehört insbesondere die Festlegung, dass auch bei Verfasserwerken im Bereich der elektronischen Ressourcen die Haupteintragung nach den RAK-WB erfolgt. Mit dieser Abkehr von den RAK-NBM wird die seit Jahren auch von den Bibliotheksbenutzern kritisierte unterschiedliche Behandlung von Verfasserwerken aufgehoben. Die Festlegungen lesen Sie hier.
Neues Portal für das Medium Film Das neue Portal www.kinofenster.de,
bietet Filmbesprechungen, Hintergrundinformationen, filmpädagogische Begleitmaterialien, Veranstaltungen, Adressen und Links für die
schulische und außerschulische Filmarbeit. Das Portal ist ein gemeinsames Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung und der
Vision Kino GmbH.
Neue Ziele: Fahrbibliotheken anderswo Der Bücherbus der Stadt Kiruna
im Norden von Schweden wurde von der Designergruppe Muungano gestaltet und hat die Auszeichnung "Schwedischer Bibliotheksbus des Jahres" der
Schwedischen Bibliotheksgesellschaft gewonnen. Der Bus beinhaltet neben Medienbeständen ein kleines Kino, Computerspiele, Internet-Zugang und
ein Sofa zum Musikhören. Wegen der langen dunklen Jahreszeit soll der Bus wie eine Laterne wirken, der die Menschen anzieht und die Umgebung "beleuchtet". So soll der Bus neben den traditionellen Angeboten und Internet-Zugang auch als Treffpunkt dienen.
Das digitale "Bookmobile" tourt seit dem Sommer 2008 durch die USA. Inspiriert von der "virtuellen Zweigstelle"
der New York Public Library, bietet das Bookmobile keine Print-Medien mehr an, sondern wirbt auf seiner Tour ausschließlich für Audiobooks,
E-Books und Video- und Musikdownloads aus Öffentlichen Bibliotheken. Auch 2009 wird es wieder "on the road" sein.
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