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BZ NewsletterAusgabe 11 vom 17.11.2008Herausgegeben von der Büchereizentrale NiedersachsenLüner Weg 20 21337 Lüneburg Telefon: +49 4131 9501-0 Telefax: +49 4131 9501-24 E-Mail: info@bz-niedersachsen.de Internet: www.bz-niedersachsen.de Inhalt der Ausgabe 11/2008 Nachrichten aus der Büchereizentrale:» In den Startlöchern: Onleihe-Verbund in Niedersachsen» Weihnachtsaktion im CD-Pool Nachrichten aus der Bibliothekswelt:» Imagebroschüre "21 gute Gründe für gute Bibliotheken"» Kulturfinanzbericht 2008: 14 % für Öffentliche Bibliotheken » BIX 2009 - Probelauf zur Messung elektronischer Angebote » Die Bibliothek als zentrale Einrichtung der Kommune » Bibliotheksurteile im Internet » IFLA sucht Erfolgsgeschichten » Neues Portal "Lesen Weltweit" » Vorleseclub der Stiftung Lesen ändert Organisationsstruktur » Das "ABC KinderForum" jetzt auch für den Kindergarten » Deutscher Jugendliteraturpreis 2008 » Die Preisträger des Deutschen Spielepreises 2008 » www.kinder.niedersachsen.de Nachrichten aus der Büchereizentrale:In den Startlöchern: Onleihe-Verbund in Niedersachsen E-books waren nicht nur „das“
Thema auf der Buchmesse 2009, sondern auch für Öffentliche Bibliotheken
ist alles rund um die online-Medien höchst spannend und herausfordernd.
Nach „ThueBIBnet“ in Thüringen ist es auch in Niedersachsen soweit.
Mehrere Bibliotheken schließen sich zusammen, um „Onleihe“ für ihre
Nutzer zu ermöglichen. E-books, Audio-Dateien usw. werden den Nutzern
zum Download über ein gemeinsames Onleihe-Portal angeboten. Während die
größeren Städte des Landes wie Hannover, Oldenburg, Göttingen oder
Salzgitter eigene und individuelle Onleihe-Angebote machen, ist es Ziel
des Verbundes, gerade kleineren Öffentlichen Bibliotheken (unter
100.000 Einwohner) diese Möglichkeit zu geben und sie dabei finanziell
nicht zu sehr zu belasten. Die Fa. Divibib GmbH, welche die Onleihe für
Öffentliche Bibliotheken möglich macht, unterbreitete der
Büchereizentrale Niedersachsen und den Verbundinteressierten sehr
günstige Angebote für eine solche Lösung. Zusammen mit den
Fördermitteln, die von der Büchereizentrale Niedersachsen eingeworben
werden, wird die Onleihe für kleinere Bibliotheken so auch
finanziell erschwinglich. Rund 15 Bibliotheken haben bereits
großes Interesse bekundet und werden sich jetzt als Verbund formieren.
Für weitere interessierte Bibliotheken gibt es natürlich auch noch die
Möglichkeit, dem Onleihe-Verbund beizutreten. Bei Interesse sollten Sie
sich schnellstmöglich in der Büchereizentrale Niedersachsen melden, damit auch Ihre Bibliothek von den günstigen Verbund-Konditionen und den Fördermitteln profitieren kann.
Weihnachtsaktion im CD-Pool Wie
auch in den letzten Jahren
haben Sie auch jetzt wieder die Möglichkeit, Weihnachtstitel aus dem CD-Pool zu speziellen Konditionen auszuleihen: Statt der üblichen drei
Monate Mindestleihfrist gilt für diese CDs und Hörbücher die verkürzte Leihfrist von vier Wochen. Bitte beachten Sie, dass wir die
Ausleihmenge für die einzelnen Bereiche (Weihnachtsmusik, Lieder und Hörspiele für Kinder sowie Hörbücher für Erwachsene) auf maximal 20
beschränken müssen, um möglichst vielen Bibliotheken dieses Angebot zu ermöglichen. Damit es zu einer korrekten Abrechnung kommt, möchten wir
Sie bitten, das Weihnachts-CD-Paket komplett und gesondert von den anderen Leihmedien der Büchereizentrale an uns zurückzusenden.
Bestellungen nimmt wie immer Kerstin Emme unter der Nummer S04131/9501-21 oder per E-Mail emme@bz-niedersachsen.de entgegen.
Nachrichten aus der BibliotheksweltImagebroschüre "21 gute Gründe für gute Bibliotheken" Eine Arbeitsgemeinschaft des Dachverbands "Bibliothek und Information Deutschland e. V." (BID)
erarbeitete eine Imagebroschüre, die die Inhalte des Papiers "Bibliothek 2007" fortschreiben soll und konkrete Forderungen für
Öffentliche und Wissenschaftliche Bibliotheken in Deutschland formuliert. Die Broschüre mit dem Titel "21 gute Gründe für gute Bibliotheken" richtet sich in erster Linie an PolitikerInnen und an die Unterhaltsträger von Bibliotheken und soll als Argumentationshilfe auf Bundesebene wie auch auf regionaler Ebene dienen. Die geplante Publikation wurde auf dem Bibliothekartag in Mannheim vorgestellt und als Vorabdruck bei den Auftakt- und Abschlussveranstaltungen der Bibliothekskampagne "Deutschland liest. Treffpunkt Bibliothek" in München und Berlin verteilt. Für Anfang 2009 ist der Druck in grafisch aufbereiteter Form und in ausreichender Auflage geplant. Die
journalistisch bearbeitete Fassung der Imagebroschüre kann als PDF-Dokument heruntergeladen werden. Kommentare und Beiträge dazu entnehmen Sie dem eigens dafür eingerichteten Diskussionsforum des BID.
Kulturfinanzbericht 2008: 14 % für Öffentliche Bibliotheken Für Kultur haben Bund, Länder und Gemeinden im Jahr 2007 gut 8,1 Milliarden Euro ausgegeben. Das
waren 1,62 Prozent der gesamten Haushaltsausgaben und damit 0,03 Prozent mehr als 2006. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt lagen die
Kulturausgaben aber unter denen des Jahres 2005. Für Öffentliche Bibliotheken wurden 14 % dieser Mittel verwendet. Interessant ist auch die Tatsache, dass die Kommunen bei den Kulturausgaben mittlerweile die Länder überholt haben - weil insbesondere die ostdeutschen Länder sich hier herausgezogen haben (ihre Ausgaben sanken zwischen 2001 und 2005 um fast ein Fünftel). Der größte Teil der Kulturausgaben fließt in Theater und Musik. Den vollständigen Bericht lesen Sie hier.
In diesem Zusammenhang möchten wir noch erwähnen, dass aus dem diesjährigen Bericht „Kulturindikatoren auf einen Blick“ der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder wiederum hervorgeht, dass Bibliotheken die meistbesuchte kulturelle Einrichtung sind: Jeder Bundesbürger besuchte 2006 durchschnittlich 2,2-mal eine Bibliothek, 1,7-mal ein Kino, 1,2-mal ein Museum und 0,4-mal ein Theater. Wir berichteten über diese statistische Publikation schon in der September-Ausgabe. BIX 2009 - Probelauf zur Messung elektronischer Angebote Für Teilnehmer am Bibliotheksindex BIX
gibt es die Möglichkeit, im Frühjahr 2009 an einem Probelauf zur Messung der Nutzung elektronischer Angebote (Website und OPAC) in
Öffentlichen Bibliotheken teilzunehmen. Bisher ist es noch nicht möglich, diese "virtuellen Besuche" vergleichbar zu ermitteln. Das
Testverfahren des BIX soll Lösungsmöglichkeiten für dieses Problem erbringen. Im Rahmen des Probelaufs können die Teilnehmer ihre Daten analysieren und vergleichen, die Ergebnisse gehen jedoch noch nicht in das BIX-Ranking ein. Bibliotheken haben noch bis zum 31.12.2009 die Möglichkeit sich für den BIX anzumelden. Die Teilnahme am BIX lohnt sich, denn sie eignet sich für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
bietet Argumentationsansätze für Diskussionen um Ausstattung und Leistung der Bibliothek und hatte mancherorts schon eine entscheidende Imagewirkung.
Die Bibliothek als zentrale Einrichtung der Kommune Die Fachkonferenz der
Bibliotheksfachstellen in Deutschland hatte zur Fortbildung "Leben -
Lernen - Kultur: Die Bibliothek als zentrale Einrichtung der Kommune"
eingeladen. Die Veranstaltung am 15. September bildete den öffentlichen
Teil im Rahmen der Jahrestagung der Fachkonferenz, die in diesem Jahr
aus Anlass des 60-jährigen Bestehens der Fachstelle für das öffentliche
Bibliothekswesen in Karlsruhe vom 15. bis 17. September 2008 in der
dortigen Stadtbibliothek stattfand. Die Landesfachstelle für das
öffentliche Bibliothekswesen in München hat auf ihrer Website eine Zusammenfassung der Tagung veröffentlicht.
Bibliotheksurteile im InternetDie Internetseite
www.bibliotheksurteile.de zeigt bibliotheksbezogene Gerichtsurteile im
Volltext. Die noch im Aufbau befindliche Seite wurde im Rahmen eines
Seminars zum "Urheber- und Bibliotheksrecht” an der HAW Hamburg
erstellt. Zur Zeit sind gut 40 Entscheidungen verfügbar, die sachlich
und zeitlich erschlossen wurden.
IFLA sucht Erfolgsgeschichten Die IFLA (International Federation of Library Associations and Institutions) untersucht zusammen mit der Bill and Melinda Gates Foundation(BMG) den Einfluss von Bibliotheken auf
die Medienkompetenz ihrer Nutzer. In diesem Zusammenhang sucht IFLA Erfolgsgeschichten
von Bibliothekskunden, die beschreiben, wie die Bibliothek ihre Kunden bei der
Internetnutzung im Privatleben, während der Ausbildung oder im Berufsleben
erfolgreich unterstützt hat. Bibliotheken werden gebeten, ihre Geschichten in
der dafür eingerichteten IFLA Datenbank.
Neues Portal "Lesen Weltweit" Unter www.lesen-weltweit.de
ist ein neues Portal des Deutschen Bildungsservers und der Stiftung
Lesen e.V. online gegangen. Neben der deutschen Fassung steht das
Portal auch vollständig in englischer Sprache zur Verfügung. Der
Erfahrungsaustausch in der Leseförderung über Landesgrenzen hinweg ist
von essenzieller Bedeutung und eröffnet in einer globalisierten
Mediengesellschaft neuartige Chancen, indem sich Projektideen und
Synergien weltweit nutzen lassen. „Lesen weltweit“ möchte als erstes
Informations- und Serviceportal den internationalen Wissenstransfer
anregen und Multiplikatoren der Leseförderung bei ihrer Arbeit
unterstützen.
Vorleseclub der Stiftung Lesen ändert Organisationsstruktur
Die Stiftung Lesen stellt ihre Organisation bei der Betreuung der Vorlesepatinnen und Vorlesepaten um. In Zukunft erhalten die einzelnen Vorlesepaten des Vorleseclubs die zweimal jährlich erscheinende Heft „Für Sie getestet“ nicht mehr direkt, sondern über ihre regionalen Ansprechpartner. Ein direkter Bezug an einzelne Vorlesepaten wird nur noch gegen Erstattung von 5 Euro Portokosten jährlich möglich sein. Wenn Öffentliche Bibliotheken sich mit ihren Vorleseinitiativen bei der Stiftung Lesen in Mainz als regionale Ansprechpartner registrieren lassen und dafür auch die Anzahl und die Namen der bei ihnen aktiven Vorlesepaten melden, ist sichergestellt, dass ihre Vorlesepaten in Zukunft die entsprechende Unterstützung mit Materialien erhalten. Zusätzlich zu der jeweils aktuellen Ausgabe von „Für Sie getestet“ erhalten sie dann auch in entsprechender Stückzahl die neue, dreimal jährlich erscheinende "Vorleseclub-Zeitung". Ansprechpartnerinnen für den Vorleseclub sind Christine Kranz und Andrea Steinbrecher (Tel. 06131-28890-20). Weitere Informationen über den Vorleseclub gibt es auf der Website der Stiftung Lesen. Hier sind auch die Adressen der bereits registrierten regionalen Ansprechpartner verzeichnet. Das "ABC KinderForum" jetzt auch für den Kindergarten Das - abgesehen von den Versandkosten - kostenlose Bildungsmagazin "ABC KinderForum", das bisher in einer einheitlichen Ausgabe erschienen ist, erscheint seit kurzem in zwei unterschiedlichen Heften. Die "Originalausgabe" richtet sich wie gehabt an Kinder, die bereits lesen und schreiben können. Neu hinzu gekommen ist das Heft "ABC KinderForum / KITA", das sich an Kindergarten- und Spielgruppenkinder wendet. Während die Schulausgabe mit 6 Heften pro Jahr herausgegeben wird, umfasst das Kindergartenheft 4 Ausgaben jährlich. Die von der Stiftung Lesen empfohlenen und in Zusammenarbeit mit dem FWU (Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht) herausgegebenen Magazine können gegen Übernahme einer Jahresversandpauschalen bei den Herausgeberinnen in gewünschter Stückzahl bestellt und in der Bibliothek zur kostenlosen Mitnahme ausgelegt werden. Weitere Informationen finden Sie unter www.abc-kinderforum.de. Deutscher Jugendliteraturpreis 2008 Am 17. Oktober 2008 wurde auf der Frankfurter Buchmesse der Deutsche Jugendliteraturpreis vergeben. Von der Kritikerjury wurden als Sieger das Bilderbuch „Hänsel und Gretel“, das Kinderbuch „Ein Bild von Ivan“, das Jugendbuch „Was wäre wenn“ und das Sachbuch „Der Kick“ ausgewählt. Mit dem Preis der Jugendjury wurde „Simpel“ ausgezeichnet. Der Sonderpreis ging an die Übersetzerin Gabriele Haefs für ihr kinderliterarisches Gesamtwerk. Weitere Informationen zu den Büchern und ihren Autoren finden Sie auf der Website zum Jugendliteraturpreis. Die Preisträger des Deutschen Spielepreis 2008 Im Rahmen der Essener Spielemesse wurde im Oktober der Deutsche Spielepreis 2008 vergeben. Den 1. Platz erreichte "Agricola" von Lookout Games, den 2. Platz: "Stone Age" von Hans im
Glück und den 3. Platz: "Cuba" von Eggert Spiele. Bestes Kinderspiel wurde
"Wer war's" von Ravensburger. Die „Essener Feder“ für die beste
Spielanleitung des Jahres erhielt "Jamaica" von Pro Ludo. In unserer letzten Newsletterausgabe 10/08 machten wir auf die Website www.kinder.niedersachsen.de aufmerksam und merkten an, dass Bibliotheken hier noch keine Erwähnung finden. Doch wollen wir den Hinweis von Susanne Brandt aus der Gemeindebibliothek in Westoverledingen hier weitergeben. Sie schreibt uns, dass Bibliotheken die Möglichkeit nutzen können, eigene interaktive Beiträge zu liefern wie zum Beispiel die Ergebnisse eines Schreibwettbewerbs mit Kindern, die dann gerne auf dieser Seite veröffentlicht werden. Wenn Sie sich mit einer anderen Mailadresse für den Newsletter anmelden wollen, schicken Sie von dieser neuen Mailadresse eine Mail an newsletter@bz-niedersachsen.de mit dem Betreff Anmeldung. Wenn Sie sich abmelden wollen, klicken Sie hier oder schicken eine Mail an newsletter@bz-niedersachsen.de mit dem Betreff Abmeldung. | |